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Soren

Chiang Mai / Thailand,
01.02.2006, 10:01
 

NEWS 49: Thailand - Chiang Rai/ Chiang Mai

Did you know that in Thailand they drive at the left side...
In the first moment it was new for us and we looked always in the wrong direction but now we are getting used to it.:-)

The last two days in Laos we went by boat through very nice landscape and then we crossed the border to Thailand again on a river. On the other side of the river (Thailand) the world was immediately different, very modern and driving left side.

Our first stop was Chiang Rai. Small city with a lot of hilltribe villages next by. So yesterday we rent two very nice mountain bikes and went there. We really did some off-road trip. It was fun and we also came to some hilltribe villages. Later we also visited an elephant camp with more then 20 elephant. It was fun. So we finished the day with 56km of nice biking.

Today we arrived in Chiang Mai and tomorrow we will go by train to Bangkok and fix our flight.

In Thailand we have now the year 2549. Funny, they have a differnt calender.

So just some short inforamtion from us.

See you soon, really soon

Soeren

Soeren(R)

02.02.2006, 07:57

@ Soren
 

Linksverkehr in Thailand im Jahr 2549

Hallo ihr,

Anja hat so eine schoene Mail an unsere Familien geschrieben, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Hallo ihr,
ja, wir sind nun schon in Thailand. Mal ueberlegen, wann wir euch das letzte Mal geschrieben haben. Ich glaube, es war nach unserer Radtour durch das Bolaven Plateau, als wir schon in Vientiane waren und ich gerade bei der Massage war. ;-) Die war besonders toll und die Atmosphaere rings rum sehr relaxt.
Danach sind wir nach Vieng Vang, 3h noerdlich von Vientiane mit Karstbergen. Dort haengen total viele Auslaender ab. Wir hatten einen tollen Bambus-Bungalow gefunden, sehr ruhig gelegen. In fast allen Restaurants dort laeuft die amerikanische Serie Friends ohne Pause. Das ist echt nervig und natuerlich haben wir diese Restaurants geminden. Auch waren die Preise dort auch nicht immer ganz billig. Haben meist in lokalen kleinen Buden gegessen, oder auch mal in dem Cafe einer Oeko-Farm, die dort in der Naehe ist. Am Ufer des Flusses sind auch schicke Kneipen mit kleinen Huetten bzw. einfach Holzpodeste (wie grosse Betten, so wie es in Zentralasien ueblich war zu sitzen und essen) zum Abhaengen. Von dort konnte man den Sonnenuntergang wunderbar geniessen. An Irenes Ehrentag waren wir Tubing machen, d.h. mit einem aufgepumpten grossen Reifen den Fluss runter treiben. Klingt ja echt spannend und alle schwaermen immer davon, aber wir fanden es ziemlich oede. Der Fluss hatte nicht viel Wasser und so mussten wir fast immer mit den Haenden paddeln. Das war ganz schoen anstrengend. Wir wissen auch, warum es alle immer so toll finden. Auf dem Weg gibt es immer mal ein paar hohe Konstruktionen von Seilrutschen oder Riesenschaukeln. Und wenn man dort ne Flasche Bier kauft, dann darf man das ohne extra zu zahlen nutzen..... und so haengen dort natuerlich alle ab und trinken Bier. Damit bekommt man dann nicht mehr so viel von der langsamen Strecke mit.... Wir haben die erste Seilrutsche auch getestet und dafuer bezahlt, was auch okay war. Die Rutsche war echt total genial. Man ist ziemlich weit oben gestartet und in der Mitte war einfach was befestigt als Bremse. Durch die spontane Bremsung hat es dich mit Salto durch die Luft gepfeffert und man landete nach 1-1,5 Drehung im Wasser. Echt total klasse! Meine erste Rutschung war die beste mit 1,5 Drehungen. Spaeter haben wir auch mal nen Film gedreht, den wir euch schon schicken wollten, aber es dauerte zu lange, ihn hochzuladen..... Kommt aber noch.
Dann sind wir weiter noerdlich gefahren, nach Luang Prabang, was auch UNESCO Welterbe ist wegen der vielen Wats (Tempel). Sehr schicke kleine Stadt, alle Strassen und kleinen Gassen sind in Topzustand. Es gibt dort auch noch viele Moenche und jeden morgen kurz nach 6:30 ziehen sie durch die Stadt, um Almosen (sprich Reis) zu sammeln. Das hab ich mir auch einmal angeschaut. Einen Tag sind wir noch mit Raedern in die Umgebung gefahren, waren am Grab von dem Franzosen, der Angkor Wat in Kambodscha entdeckt hat, konnten sehen, wie Papier aus Bambus mit eingeschlossenen Blueten gemacht wurde, was dann zu Lampenschirmen verarbeitet wurde. Auch haben wir so einige an Webstuehlen arbeitende Frauen gesehen. In Luang Prabang gibt es einen Nachtmarkt mit ganz vielen Souveniren (und auch Essen). Dort kann man ganz viele Tuecher, Zeichnungen, T-Shirts, Lampenschirme, Bettdecken, Kissenbezuege, traditionelle Sachen von Bergvoelkern usw. kaufen. Erst dachten wir ja, es kommt billig aus Thailand, aber durch den Radausflug wissen wir, dass wirklich alles in der Umgebung hergestellt wird. Wie ich auch schon auf unserer Seite geschrieben habe, ist alles sehr billig. Zum Beispiel wollten sie fuer einen handgemachten Bettueberzug (aus Stoff mit eingenaehten landestypischen Applikationen) 20 Dollar haben. Ich habe meinen Ohren nicht getraut und selbst bis heute das noch nicht verarbeiten koennen.
Von Luang Prabang sind wir 2 Tage mit dem langsamen Boot Richtung Westen an die thailaendische Grenze gefahren. Waren 2 nette ruhige Tage mit schoener Landschaft, die nur von dem Laerm der vorbeirasenden Speedboote gestoert wurden. Nachdem wir schon die Grenze Kambodscha/Laos mit Speedboat gemacht haben, haben wir uns gegen diese Variante entschieden. Ist wirklich sehr gefaehrlich und vor allem auch eng und teuer und vor einer Weile sollen bei einem Unfall 2 Deutsche ums Leben gekommen sein. Fuer die Nacht haben wir an einem Ort gehalten, wo es nur viele Guest Houses gibt. Wir hatten das billigste Zimmer vom ganzen Boot, haben es aber runtergehandelt (US$ 2,50). ;-) Dort haben wir aber festgestellt, dass wir in die richtige Richtung reisen. Aus Luang Prabang kommend (also unsere Richtung) war es ein Boot, auch Thailand kommend 3!!!! Wir hatten total viel Platz, die anderen waren total voll. :-)
Am Grenzort kamen wir 18 Uhr an und da hat die Grenze gerade zu gemacht. Haben ein billiges Hotel gefunden und auch die 2 Dresdner (Tochter und Vater), die wir schon in Vang Vieng und Luang Prabang getroffen hatten, wiedergetroffen, wie auch in den letzten Tagen. Nun sind wir aber weiter, sie aber in Chiang Rai (schon Thailand) geblieben, wo wir die letzten 2 Tage verbracht haben.
Wir sind dann also ohne Probleme ueber die Grenze. Ist auch ne Wassergrenze mit Faehre, super organisiert. Sind dann zum Busbahnhof gelaufen (ca. 2km) und auf dem Weg dahin sind wir an mehreren Geldautomaten vorbeigekommen und haben dies natuerlich gleich genutzt. In Laos gibt es sowas naemlich nicht und in Kambodscha nur einige wenige in der Hauptstadt. Unser erster Eindruck war super, so bissel wir von Zentralasien nach China kommend. Modern, sauber, gut organisiert.
Sind sofort mit dem Bus nach Chiang Rai gefahren. Ist eine kleine Stadt (44.000), die einem erst mal gross erscheint, wenn man ankommt, da man an so einigen grossen Einrichtungshaeusern bzw. Baumaerkten vorbei faehrt. So was haben wir seit Wochen nicht mehr gesehen, eigentlich seit China nicht mehr. Aber die Stadt ist echt nett. Haben ne urige Unterkunft gefunden. Am Abend gibt es einen Nachtmarkt wieder mit Essen und Souvenirs. Dort haben wir viele asiatische Touristen gesehen, aber kaum Europaeer. Essen war super und billig: Gebratene Nudeln, Obstsortiment (0,45 Euro), Sushi (1 Euro), Schaschlik (0,25 Euro), Fruehlingsrollen (0,50), Pommes (0,50). Das waren unsere Favoriten, gab aber noch viel mehr. Dazu wurden Vorstellungen typischer Taenze und Musik serviert. Die Stadt hat ein paar schoene Wats. Gestern sind wir dann mit super Mountainsbikes in die Umgebung gefahren (56km-Runde). War teilweise schon off-road, Crossstrecke. Im Norden Thailands gibt es so einige Bergvoelker (Akha, Karen, Lisu....), die hauptsaechlich aus China und Burma gekommen sind. Sind durch einige Doerfer dieser Voelker gefahren, waren auch in nem Museum in einem Dorf. Die meisten leben mittlerweile ganz normal, nur einige alte Frauen haben noch die typischen Trachten (meist nur den Kopfschmuck) an. Schoen war aber, dann in einem Dorf die Maenner spielten. Sie versuchten mit Kreiseln sowas wie Bocchia zu spielen. Wir waren auch an einem Wasserfall, einem Wat und in einem Karen-Dorf mit Elefantencamp. Da kann man auf Elefanten reiten (hatten wir schon in Suedlaos im Bolaven Plateua gemacht) und sie hatten viel Elis dort. Es kam auch gerade eine Tourigruppe vom Ritta durch den Fluss zurueck. Sind echt schoene Tiere. Einer wollte sogar mein Eis klauen, aber das hab ich natuerlich nicht zu gelassen. ;-) War eine superleckeres 3fach Schokoeis von Langnese. War ein toller Tag und abends waren wir richtig breit, vorallem auch deshalb weil wir die nacht davor bis 3 Uhr morgens mit den Dresdners und 2 Bayern gequatscht haben.
Heute sind wir mit dem Bus nach Chiang Mae gefahren, wo die Mehrheit der Touris hinfaehrt..... Soeren hat vorhin schon Zugtickets geholt und wir fahren morgen mit dem Zug nach Bangkok. Dort werden wir dann unser Glueck mit Flugtickets versuchen.
Die Mail ist nun ziemlich lang geworden..... Aber zum Titel hab ich noch nix gesagt. Ja, hier ist Linksverkehr. Das ist erst mal ganz schoen komisch. Ich habe mich recht schnell daran gewoehnt, aber der Soeren hat manchmal noch so seine Probleme. Komisch ist es vorallem, wenn man auf der "falschen" Seite mit dem Rad fahren muss... Wir haben einen Zeitsprung gemacht: Wir sind schon im Jahr 2549. Warum, wieso, weshalb, weiss ich noch nicht, aber das ist das offizielle Jahr hier in Thailand. Werds rausfinden. ;-)
Und noch was ist uns aufgefallen. Die Wohlstandsgesellschaftskrankheit. Thailand gehts es besser als den anderen Laendern und gleich sieht man dicke Leute.....
So, nun ist wirklich Schluss.
Lasst es euch gut gehen!
Bis bald,
Anja

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